Gottesdienst mit Abendmahl und Vorstellung der neuen Konfis

Begrüßung und Selbstvorstellung neue Konfis

Lied: EG 454, 1-6 Auf und macht die Herzen weit

Votum: Im Namen …
Gem.:  Amen

Psalm 96 (EG 738)
Singet dem HERRN ein neues Lied; singet dem HERRN, alle Welt!
Singet dem HERRN und lobet seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag sein Heil!
Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern!
Betet an den HERRN in heiligem Schmuck; es fürchte ihn alle Welt!
Sagt unter den Heiden: Der HERR ist König. Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt. Er richtet die Völker recht.
Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, das Meer brause und was darinnen ist;
das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; es sollen jauchzen alle Bäume im Walde
vor dem HERRN; denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich.
Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit.

Kommt, lasst uns den Herrn anbeten!
Gem.:  Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen

Kyrie-Gebet: Darum rufe ich zu dir
Gem.: Herr, erbarme dich. Christe, erbarme dich. Herr, erbarm dich über uns

Gnadenzuspruch: … Ehre sei dir, o Herr!
Gem.: Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen. Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende

Gebet: … Ewigkeit!
Gem.: Amen

Schriftlesung aus Apostelgeschichte 2, 1-13 (in Auszügen)
Schließlich kam das Pfingstfest. Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt. Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm; das ganze Haus, in dem sie sich befanden, war von diesem Brausen erfüllt. Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die sich verteilten und sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen.
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden Sprachen zu reden;  jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab. Wegen des Pfingstfestes hielten sich damals fromme Juden aus aller Welt in Jerusalem auf. Als nun jenes mächtige Brausen vom Himmel einsetzte, strömten sie in Scharen zusammen. Sie waren zutiefst verwirrt, denn jeder hörte die Apostel und die, die bei ihnen waren, in seiner eigenen Sprache reden. Fassungslos riefen sie: »Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
Wie kommt es dann, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört?  Alle waren außer sich vor Staunen. »Was hat das zu bedeuten?«, fragte einer den anderen, aber keiner hatte eine Erklärung dafür. Es gab allerdings auch einige, die sich darüber lustig machten. »Die haben zu viel süßen Wein getrunken!«, spotteten sie.
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren!
Gem.: Halleluja, halleluja, halleluja!  

Glaubensbekenntnis

Lied: EG 609 (2x) Masithi Amen 

Predigt mit Predigtwort aus Epheserbrief 5,19 (Gute Nachricht):
Ermuntert einander mit Psalmen und Lobliedern, wie der Geist sie euch eingibt. Singt und spielt Christus, dem Herrn, von ganzem Herzen.

Liebe Konfis, liebe Gemeinde,
zwei von euch Konfis sind bei einem Mannschaftssport im Verein engagiert, eine spielt ein Instrument, wahrscheinlich alle hören gerne Musik, und manche gehen vielleicht gerne in ein Konzert oder ähnliche Veranstaltungen. Man kann das alles sicher online haben oder am Fernsehen, aber das ist schon etwas anderes, vor allem, wenn man es alleine macht. Es fehlt dann so ein besonderes „Feeling“, das man als „Wir-Gefühl“ umschreiben kann.
Was ist eigentlich mit „Wir-Gefühl“ gemeint? Die KI hat mir folgende Definition zusammengestellt: „Das Wir-Gefühl entsteht durch gemeinsame Erlebnisse, Werte und Ziele. Es beschreibt ein tiefes Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit innerhalb einer Gruppe oder Gemeinschaft. Um das Wir-Gefühl zu fördern, sind offene Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Aktivitäten entscheidend.“
Wer vereinsmäßig unterwegs ist oder mit anderen musiziert, kennt dieses Gefühl in besonderen Momenten miteinander. Aber es stellt sich nicht automatisch ein, wenn man gemeinsam etwas unternimmt. Zum Erlebnis wird so etwas, wenn man es möchte, sich auf andere einlässt und auch darüber spricht, wenn es irgendwo hakt und nicht harmoniert.
Wir stehen als Konfi-Gruppe gerade am Anfang einer gemeinsamen Konfirmationszeit. Meine Erfahrung ist, dass man als Gruppe ein Stück zusammenwachsen kann, wenn man sich offen aufeinander einlässt und auch auf das, was man miteinander macht. Es geht darum, Wichtiges über den christlichen Glauben zu entdecken und darüber nachzudenken, aber es fühlt sich besser an, wenn man es bewusst miteinander macht. Im Idealfall begreift ihr auch am Ende etwas darüber, wie eine Kirchengemeinde „tickt“.
Ein Schwerpunkt unserer Kirchengemeinde ist die Musik. Wir haben vier verschiedene, musikalische Gruppen, die aktiv Musik machen, nämlich den Posaunenchor, den Kirchenchor, die Lobpreisband und den Flötenkreis. Gerade Musik öffnet die Menschen füreinander und auch für Inhalte des Glaubens. Das wusste schon ein Apostel Paulus, als er den folgenden Satz an die Gemeinde in Ephesus schrieb: „Ermuntert einander mit Psalmen und Lobliedern, wie der Geist sie euch eingibt. Singt und spielt Christus, dem Herrn, von ganzem Herzen.“
Ein großer Komponist hat es einmal so umschrieben, dass er gar nicht genau sagen könnte, was da genau passiert, wenn er kreativ Melodie mit Texten zu einer Symphonie verbindet.
Als Christen dürfen wir glauben, dass da Gottes Geist im Hintergrund mitwirkt, wie es Paulus hier mit „wie der Geist sie euch eingibt“ formuliert. Als Jesus an Himmelfahrt (das haben wir vor 10 Tagen draußen auf der „Scheune“ gefeiert) die Jünger etwas ratlos zurückgelassen hat, versprach er ihnen, den Heiligen Geist zu schicken. Und genau das beschreibt der heutige Lesungstext. Wenn man genau auf den Text achtet, so fällt auf, dass diejenigen, die vom Heiligen Geist erfüllt wurden, total fröhlich und ausgelassen waren, vermutlich haben sie auch gesungen.
Andere, die sich diesem Ereignis gegenüber eher ablehnend verhalten haben, empfanden das Verhalten der anderen peinlich, so als ob die betrunken wären. Aber diese ersten Christen fühlten sich stark und erfüllt und fingen an, von Gott zu reden, und da waren viele Pilger aus verschiedenen Ländern zusammen, die hatten plötzlich so ein Gefühl, als ob sie gar nicht mehr fremd und alleine in der Masse wären, sondern irgendwie gehörten sie alle zusammen.
Wer sich mit dem Gedanken schwertut, dass sie plötzlich alle Fremdsprachen verstehen konnten, mag es sich eher vorstellen, wie wenn man mit verschiedenen Instrumenten oder der eigenen Stimme Lieder miteinander spielt und singt, und fühlt sich dabei untereinander verbunden, auch wenn man die Texte inhaltlich nicht unbedingt übersetzt haben muss.
Ich weiß nicht, wie es euch damit geht, liebe Konfis. Als Jugendlicher habe ich manchmal lauthals englische Lieder mitgesungen, ohne irgendeinen Inhalt zu verstehen. Das hat sich im Alter etwas gebessert, aber das war eben dieses „Wir-Gefühl“, das verbindet. Und auch wenn man es nicht richtig verstehen kann, wie das funktioniert, es passiert trotzdem. Aber wie die KI schon richtig sagt, wichtig beim „Wir-Gefühl“ sind auch gemeinsame Werte und Ziele. Ansonsten bleibt das Ganze so ein Gefühlsmoment, der aber schnell auch wieder verschwunden ist, z.B. nach einem Konzert.
Ich wünsche mir für euch, liebe Konfis, dass ihr in diesem gemeinsamen Jahr darin gestärkt werdet, Gott zu vertrauen, der zwar leider eher im Verborgenen wirkt, was den Glauben nicht unbedingt einfacher macht, aber dennoch für euch zum Ziel werden kann, das vor eurem Leben herzieht wie ein Stern am Horizont. Mit diesem Lebensziel verbinden sich viele, gute Werte, die euch dabei helfen können, das Gute in euch zu entwickeln und auch die innere Freude und Kraft zu erhalten, euch gegen Einsamkeit und Angst zu behaupten.
Das allerdings benötigt wirklich Gottes Geist, sonst geht man in dieser Welt unter.
Das folgende Lied mit einer bekannten Melodie aus Israel benennt das, was der Heilige Geist bewirken kann, nämlich uns kraft der Liebe untereinander zu verbinden und kreativ das Leben zu bewältigen: „Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft.“ 

Lied: EG+ 34, 1-3 Komm, Heiliger Geist, mit deiner Kraft

Fürbitten

Abendmahlsliturgie
Lobgebet: Der Herr sei mit euch
Gem.: und mit deinem Geiste
Erhebet eure Herzen
Gem.: Wir erheben sie zum Herren
Lasset uns Dank sagen dem Herrn, unserm Gott
Gem.: Das ist würdig und recht

Sanctus: …und bekennen ohne Ende
Gem.: Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre voll. Hosianna in der Höhe. Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herren. Hosianna in der Höhe.

Vaterunser

Einsetzungsworte: …das die Sünden der Welt trägt
Gem.: Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser! (2x)
Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, gib uns deinen Frieden!

Austeilung mit Einladung, Friedensgruß und Wort nach der Austeilung

Lied: EG 37,1.2.4 Möge die Straße

Segen
Gem.: Amen, Amen, Amen
 

Taufgottesdienst, 17.05.2026

Lied: EG 454, 1-6 Auf und macht die Herzen weit

Votum: Im Namen des Vaters…

Psalm 139 (EG 753 im Wechsel)
HERR, du erforschest mich und kennest mich.
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.
Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht schon wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.
Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?
Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.
Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –,
so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.
Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde.
Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.
Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Gebet

Taufauftrag und Glaubensbekenntnis (EG 804)

Taufe von Ben (Tauffragen, Taufe mit Taufsegen, Taufkerze, Fürbitten, Eltern-Paten-Segen)

1. Liedvortrag (Sängerin) Mein kleiner Prinz

Schriftlesung aus Jesaja 54, 7-10
Für eine kurze Zeit habe ich dich verlassen, aber voller Barmherzigkeit hole ich dich nun wieder heim. Als der Zorn in mir hochstieg, habe ich mich für einen Augenblick von dir abgewandt. Doch ich habe Erbarmen mit dir, und ich höre nie auf, dich zu lieben. Das verspreche ich, der Herr, dein Erlöser. Damals nach der großen Flut schwor ich Noah, dass nie mehr die ganze Erde überschwemmt werden sollte. Genauso schwöre ich nun dir, dass ich nicht mehr zornig auf dich sein will. Nie mehr werde ich dir drohen! Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der Herr, der sich über dich erbarmt!

Predigt mit Taufspruch aus Jesaja 54,10:
Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der Herr, der sich über dich erbarmt!

Liebe Tauffamilie Martin, liebe Taufgesellschaft, liebe Gemeinde,
eine der wichtigsten Rollen im Leben, die man einnehmen darf, aber auch zugleich eine der herausforderndsten, ist die, Eltern zu sein. Etwas überspitzt gesagt, gibt es eine Zeitrechnung vor den Kindern und eine danach. Denn vorher bestimmte Beruf, Zweisamkeit und Haushalt überwiegend den eigenen Terminkalender, danach sind es die Kinder. Und auch, wenn einmal die Kinder groß und selbständig sind, bleiben sie die eigenen Kinder, und man denkt an sie und sorgt sich um sie.
Ich will gar nicht abstreiten, dass das etwas romantisch klingt, aber im Grunde genommen stimmt es, sofern die Eltern wirklich lieben. Aber was ist eigentlich mit Liebe gemeint?
Eine wegweisende Definition hat nach meiner Einschätzung der Psychologe Erich Fromm einmal in seinem Buch „Die Kunst des Liebens“ in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gegeben, indem er davon sprach, dass die Liebe quasi aus innerem Antrieb den anderen aktiv liebt - nicht um dabei geliebt zu werden, auch wenn der Wunsch da ist, dass die Liebe erwidert wird.
So baut die Liebe als Eltern nicht darauf, die „investierte Liebe“ einmal zurückzubekommen. Eine solche ichbezogene Liebe nennt Fromm „unreife Liebe“.
Liebe Taufeltern, Sie haben neben den bereits gehörtem Taufspruch noch einen weiteren, nicht-biblischen Tauftext ausgewählt, der diese „reife Liebe“ gut wiedergibt: „Unsere Hände werden dich halten, solange du sie brauchst. Unsere Füße werden dich begleiten, solange du es willst. Unsere Herzen werden dich lieben, solange wir leben.“ Das ist so schön formuliert, dass man es gar nicht auszulegen braucht. Vielleicht wird jetzt mancher unter uns denken: „Das ist zu schön, um wahr zu sein.“
Und tatsächlich ist diese Liebe irgendwie surreal in einer „Welt von Kosten und Nutzen“, wo man genau überlegt, was man wo investiert. Verbaut diese „verschwenderische Liebe“ nicht eigene Chancen im Leben? Es gibt durchaus ernstzunehmende Gründe, warum junge Menschen sich entscheiden, keine Kinder zu bekommen, wenn man z.B. an die zunehmende Umweltzerstörung denkt oder an das steigende Armutsrisiko mit Kindern. Aber auf der anderen Seite nimmt man sich eine einmalige Möglichkeit, an dieser wunderbaren Aufgabe, Kinder zu begleiten und daran als Persönlichkeit zu reifen.
Der biblische Tauftext setzt an anderer Stelle an, um für ein „Leben in Liebe“ zu werben. Woher kommt eigentlich diese selbstlose Liebe? Man kann sie als evolutionäres Überlebensmodell umdeuten, aber ist eine solche Liebe vielleicht doch ein Hinweis auf Gott als Quelle dieser Liebe? Wenn Gott uns so liebt, wie es Jesaja in Worte fasst, dann dürfen wir darüber staunen und uns freuen: „Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der Herr, der sich über dich erbarmt!“ Die vorausgehenden Sätze spiegeln eine menschliche Sichtweise auf Gott, der sich über sein Volk ärgert, aber dennoch nicht von seinen „Kindern“ lassen kann. So wie Eltern manchmal ihre Kinder „auf den Mond schießen“ könnten, aber die dann im nächsten Moment über diesen Gedanken erschrecken und sich wieder von der Liebe leiten lassen.
Aber was macht man, wenn das eigene Kind nicht hören will und sich sogar von den Eltern abwendet? Das gehört für Eltern zum Schwersten überhaupt, aber auch hier kann die Sicht auf Gott helfen. Für uns Christen ist Jesus Christus da die Schlüsselfigur zu Gott hin. Jesus wurde zuletzt von seinen engsten Vertrauten nicht verstanden. Man hat ihn alleine gelassen, verleugnet und sogar verraten. Er wurde wie ein Verbrecher behandelt und nahm dies sterbend hin, weil die selbstlose Liebe Gottes dies letztlich nur ohnmächtig ertragen kann. Zu den letzten Worten von Jesus gehört auch der Satz, gerichtet an seine Henker: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Aber dann, ganz am Ende überwand die Liebe Gottes Schuld und Tod kraft der Auferstehung Jesu von den Toten.
Es gilt Gottes Versprechen in der Person von Jesus Christus, was Jesaja bereits in gewisser Weise vorweggenommen hatte: „Für eine kurze Zeit habe ich dich verlassen, aber voller Barmherzigkeit hole ich dich nun wieder heim. Als der Zorn in mir hochstieg, habe ich mich für einen Augenblick von dir abgewandt. Doch ich habe Erbarmen mit dir, und ich höre nie auf, dich zu lieben. Das verspreche ich, der Herr, dein Erlöser.“
Wir haben heute Ben auf den Namen des himmlischen Vaters, des Sohnes Jesus und des Heiligen Geistes hin getauft, d.h. Gottes allumfassende Liebe gilt auch Ben ganz persönlich und zwar uneingeschränkt auf sein Leben hin. Es ist ein wunderbares Geschenk aber auch eine große Aufgabe.
Denn die Liebe will weitergetragen werden von Generation zu Generation. So wie aus geliebten Kindern einmal liebevolle Eltern werden sollen, so soll auch Gottes Liebe angenommen und weitergetragen werden. Denn in der Liebe der Eltern spiegelt sich Gottes Liebe zu uns wider.

Lied: EG 620, 1-4 Gottes Liebe ist wie die Sonne

Fürbitten + Vaterunser

Lied: EG+ 37, 1.2.4 Möge die Straße uns zusammenführen

Segen

2. Liedvortrag (Sängerin) Wir wünschen dir Liebe

Konfirmationsgottesdienst

Thema des Gottesdienstes: Die Konfirmationssprüche

Einzug des Konfirmationsjahrgangs und des Kirchenvorstandes

Begrüßung

Lied: EG 455, 1-3 Morgenlicht leuchtet (Orgel)

Votum

Sprüche Salomos (Kapitel 1, 2-7)
Die Sprüche helfen dir, dein Leben sinnvoll zu gestalten, und machen dich fähig, gute Ratschläge zu erkennen und anzunehmen. Durch sie gewinnst du Einsicht; du lernst, aufrichtig und ehrlich zu sein und andere gerecht zu behandeln. Wer jung und unerfahren ist, wird urteilsfähig, er bekommt ein Gespür für gute Entscheidungen. Selbst wer schon über viel Wissen und Erfahrung verfügt, kann noch dazulernen. Neue Gedankenanstöße helfen ihm, die Aussprüche der weisen Lehrer zu verstehen und ihre verschlüsselten Worte und Bilder zu enträtseln. 
Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Weisheit ab und will sich nicht erziehen lassen.

Gebet

Liedvortrag (Posaunenchor)

Schriftlesung der Konfirmationssprüche      
Lukasevangelium 16,10 – Ronja: „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“
Sprüche 29,25 – Leon: „Wer sich auf Gott verlässt, wird beschützt.“
1. Petrusbrief 5,7 – Annemarie: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“
Lukasevangelium 11,28 – Leni: „Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.“
Apostelgeschichte 5,29 – Emma: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
Sprüche 2,10-11 – Emely: „Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein. Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten.“

Lied (Orgel):  EG+ 77 Erleuchte und bewege uns

Predigt
Liebe Konfis, liebe Festgemeinde!
Wenn jemand gerne im Gespräch alte Weisheiten zitiert, so hat derjenige schnell den Ruf weg, eine „Sprücheklopfer“ oder noch schlimmer ein „Klugscheißer“ zu sein. Wie das Buch der Sprüche aus dem Alten Testament -gesammelt vom wegen seiner Weisheit berühmten König Salomo- zeigt, gab es Sprüche für alle Bereiche zwischenmenschlichen Lebens, die gerne bei Festansprachen oder auch bei der Erziehung der Kinder verwendet wurden.
Sprüche sind kurzgefasste Ratschläge, die man sich leicht merken kann. Hier ein paar bekannte, biblische Sprüche, die man schon mal irgendwann gehört hat: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ Oder: „Was du nicht willst, das man dir tue, das füg auch keinem andern zu.“ Viele Redewendungen haben einen biblischen Ursprung wie „Gewissensbisse haben“ oder „etwas in sich hineinfressen“ oder „den Kopf hängen lassen“.
Ihr, liebe Konfis, habt euch einen eigenen Konfirmationsspruch ausgesucht, und ihn sogar auswendig gelernt. Zwei von euch haben einen Spruch aus der Sammlung König Salomos ausgesucht. Mit dem einen möchte ich anfangen: Leon hat von den vorgeschlagenen Konfirmationssprüchen Sprüche Salomos 29,25 ausgesucht: „Wer sich auf Gott verlässt, wird beschützt.“ Dieser Satz hat einen kurzen Vorsatz: „Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn (also Gott) verlässt, wird beschützt.“ Die Weisheitssprüche sind oft wie Gegensatzpaare aufgebaut und wirken darum wie ein Kontrast, der das Wichtige hervorheben will. Manchmal haben Menschen vor anderen, nicht so netten Zeitgenossen Angst, z.B. auf dem Schulhof, wenn man quasi als „Opfer“ ausgesucht wird.
Da muss man lernen, sich zu wehren und die eigene Angst zu bekämpfen, damit der andere sich nicht so überlegen fühlt. Der Spruch meint weniger, dass Gott irgendwie eingreift und vor dem Angreifer schützt, sondern wer sich bei Gott sicher fühlt, der lernt verstehen, dass derjenige, der sich bei Gott geborgen weiß, vielleicht äußerlich unterlegen aber dennoch innerlich stark sein kann. Ähnlich ist der Spruch von Emma: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Der Kontext bringt hier einen anderen Aspekt nach vorne. „Wenn du Gott wirklich vertraust, so lass dich nicht von deinem Glauben abbringen.“ Petrus, der das gesagt hat, wurde vorher vom Hohen Rat der Stadt Jerusalem gewarnt, nicht weiter von Jesus zu sprechen.
Aber Petrus beruft sich hier auf seine Gewissensfreiheit und hält mutig an seiner Grundüberzeugung fest. Der Konfirmationsspruch von Annemarie ist ebenfalls ein Petruszitat, wo Petrus von den Sorgen und Nöten des Glaubenden ausgeht, die man in einer dem Glauben feindlich eingestellten Umgebung dadurch ertragen kann, dass man innerlich seine Ängste und Sorgen an Gott abgibt, sie ihm quasi „vor die Füße wirft“ – ein eindrückliches Bild aus dem 1. Petrusbrief: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“. Eine kluge Lebensregel aus dem Lukasevangelium hat sich Ronja ausgesucht: „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“ Der Textzusammenhang macht deutlich, dass es hier um Korruption geht. Jesus sagt unmissverständlich: „Wer mit dem anvertrauten Geld nicht treu und zuverlässig umgeht, dem kann man auch nicht mit der Weitergabe seiner frohmachenden Botschaft beauftragen.“
Zwei Sätze weiter spitzt es Jesus auf den Satz zu: „Ihr könnt nicht zugleich zwei Herren dienen, Gott oder dem Geld.“ – eine Sichtweise, die uns oder zumindest einem Teil von uns in einer immer noch reichen, westeuropäischen Volkswirtschaft nachdenklich machen sollte. Leni´s Spruch aus dem gleichen Evangelium lenkt den Blick nochmal auf das Grundsätzliche, ein Satz, der fast jeden Sonntag die biblische Schriftlesung abschließt: „Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.“ Jesus gibt diesen Spruch als Antwort an eine Frau, die ihn als Star feiern will: „Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du gesogen hast.“ „Selig“ meint hier bei der Frau eher: Die Mutter von Jesus ist für ihren Sohn zu beglückwünschen. Jesus meint aber „Selig“ hier eher im Sinne von „Glücklich“ oder sachlich noch treffender: „Gesegnet“ sind diejenigen, die ein offenes Ohr und Herz für das, was Gott uns mitteilen will, haben, und dies auch im Herzen bewahren wie einen kostbaren Schatz.
Die Konfirmationssprüche enden mit einem Lob auf die „Weisheit“ aus den Sprüchen Salomos, den sich Emely ausgesucht hat: „Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein. Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten.“ Was meint Weisheit gerade für einen jungen Menschen? Das findet sich in der Einleitung der Sprüche-Sammlung: „Die Sprüche helfen dir, dein Leben sinnvoll zu gestalten, und machen dich fähig, gute Ratschläge zu erkennen und anzunehmen. Durch sie gewinnst du Einsicht; du lernst, aufrichtig und ehrlich zu sein und andere gerecht zu behandeln. Wer jung und unerfahren ist, wird urteilsfähig, er bekommt ein Gespür für gute Entscheidungen.“
Liebe Konfis, eure Konfirmationssprüche können euch wie Begleiter sein auf eurem Lebensweg. So ist es mir jedenfalls gegangen. Mein Konfirmationsspruch kommt mir in bestimmten Situationen heute noch in den Sinn und motiviert mich, nicht aufzugeben, sondern „den guten Kampf des Glaubens“ weiterzukämpfen. Ich wünsche nicht nur dir, Emely, die du diesen schönen Weisheitssatz ausgesucht hast, sondern euch allen die Bereitschaft, gute Ratschläge anzunehmen. Man mag es nicht immer gleich verstehen (manchmal braucht es ein halbes Jahr oder mehr, bis mir ein Satz wie ein Licht aufgeht und mich weiterbringt).
Es geht bei der Weisheit nicht darum, gelegentlich einen passenden Spruch „rauszuhauen“, um anderen deine Klugheit zu zeigen. Es geht, wie die Einleitung der Sprüche verständlich machen will, um Einsicht, die man gewinnt, und die man für sein Leben „fruchtbar macht“, d.h. auf die eigene Lebenssituation anwendet. Denn so bekommst du ein Gespür für die Wahrheit und für die wichtigen Dinge im Leben. „Du lernst, aufrichtig und ehrlich zu sein und andere gerecht zu behandeln.“ Und als junger Mensch lernst du, urteilsfähig zu werden, dein Leben sinnvoll zu gestalten und ein Gespür für gute Entscheidungen zu bekommen.“
Das ist ein toller Charakterzug und macht dir und deinen Mitmenschen im Umgang mit dir Freude. Es prägt deine Persönlichkeit zum Guten und hilft dir, eine positive Lebenseinstellung zu finden und zu bewahren. Die Einleitung der Sprüche-Sammlung endet mit dem Satz: „Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Weisheit ab und will sich nicht erziehen lassen.“ Dazu fällt mir ein weiterer, bekannter, biblischer Satz ein: „Hochmut kommt vor dem Fall.“ Wer meint, er brauche Gott nicht dazu, um klug und weise zu werden, der wird überheblich und stolz (so sagt es der erste Teil des Spruches), und das wird ihn einmal zu Fall bringen. 
Liebe Konfis, bleibt bescheiden und seid besonnen in eurem Denken und Handeln! Und vergesst nicht, dass Gott euch gerade darin besonders segnen will!

Lied (Posaunenchor): EG 272 Ich lobe meinen Gott

Fürbitten
1.) Guter Gott, Quelle der Weisheit, du segnest uns Menschen mit Weisheit, damit wir unser Leben kraftvoll und positiv gestalten und uns zum Guten hin entwickeln. Wir wünschen uns für die Konfis, dass sie sich von deiner Weisheit prägen lassen und so anderen Menschen zur Freude werden. Lass uns alle einsehen, dass wir miteinander unterwegs sind und dabei voneinander lernen können!

2.) Barmherziger Gott, du Quelle der Güte, wir möchten gerne zu denen gehören, die überlegen und unangreifbar sind, aber der Preis dafür ist allzu leicht Abstumpfung und Gleichgültigkeit gegen andere, die uns und unser Verständnis bräuchten. Wir bitten für die Konfis, dass sie einfühlsam sind und sich mitfühlend in die Not anderer hineinversetzen können. Wir bitten für uns alle, dass wir in unserem Umfeld an einem offenen und herzlichen Klima untereinander mitwirken!

3.) Ewiger Gott, der du über Raum und Zeit hinweg uns verbinden kannst, wir leben oft so, als wären wir alleine auf dieser Welt und nur für uns verantwortlich. Das isoliert uns voneinander und macht uns klein. Wir bitten für die Konfis, dass sie an Jesus Christus erkennen lernen, wie groß und wunderbar dein Plan für uns ist, und dass wir alle durch dich letzten Endes nie alleine sind, sondern füreinander da sein können.

4.) Allwirksamer Gott, du Quelle und Ziel allen Lebens, nichts geschieht in dieser Welt ohne dich, auch wenn vieles gegen deinen Willen geschieht. Du erhältst uns dadurch unseren Freiraum, über unser Leben selbst zu bestimmen, aber du forderst auch Verantwortlichkeit für unser Tun ein. Wir bitten für die Konfis, dass sie als mündige Christen Verantwortung tragen lernen, für sich, gegenüber anderen und vor dir. Wir bitten für uns alle, dass wir unsere Freiheit zum Guten nutzen.

Konfirmation
Anrede an die Konfirmandinnen und den Konfirmanden (mit 3 Fragen)
Liebe Konfirmandinnen, lieber Konfirmand,
heute endet eure Konfirmationszeit. Ihr habt ein manchmal durchaus anstrengendes Konfi-Jahr absolviert und euch dabei mit Inhalten des christlichen Glaubens auseinandergesetzt. Ihr habt die Kirchengemeinde kennengelernt und verschiedene Arbeitsbereiche kennengelernt. Heute feiern wir eure Konfirmation als Abschluss und Höhepunkt dieser gemeinsamen Zeit.
In den drei Fragen, die ich euch nun vorlege, geht es noch einmal um den Kern des Christseins, die Beziehung zu Jesus Christus, zu Gott. In den ersten beiden Fragen erinnere ich euch noch einmal an das, was ihr in der Konfirmationszeit durch mich oder andere gehört habt. Die dritte Frage richtet sich nicht nur an euch sondern an alle Anwesende und stellt eine Einladung da, einmal bewusst sich im stillen Gebet Gott anzuvertrauen.

1.) Habt ihr gehört, dass Jesus Christus mit dem, was er gesagt und wie er gelebt hat, und insbesondere durch seinen Tod und durch seine Auferweckung die erlösende und vergebende Liebe Gottes für uns hat sichtbar und wirksam werden lassen, so antwortet: Ja!

2.) Habt ihr gehört, dass Gott in dieser umfassenden Liebe, die Jesus verkörpert hat, auch euch ganz persönlich gemeint hat, und ihr euer Leben darauf aufbauen könnt, so antwortet: Ja!

3.) Jetzt frage ich euch nicht mehr als Gruppe, sondern richte die Frage an jeden und jede einzeln – und das gilt auch für alle Anwesende. Wer Gott sein Vertrauen aussprechen will, antworte ihm direkt in der Stille mit einem Gebet:
Möchtest du Gott in seiner Liebe vertrauen? Möchtest du in der Verbindung zu ihm bleiben und danach leben, so bete in der Stille: Ja, liebevoller Gott, ich will dir vertrauen und mit dir leben!

Stille
So hört nun Gottes Zusage: Gott steht zu dir in seiner Liebe. Er wird immer bei dir bleiben. Er möchte, dass du lieben lernst, wie er liebt. Er möchte das Gute in dir stärken und dir helfen, das Böse zu vermeiden. So kannst du getrost dein Leben mit ihm führen. Er wird das, was du in dieser Welt mit ihm angefangen hast, einmal im Himmel vollenden.
Amen

Apostolisches Glaubensbekenntnis

Einsegnung zur Konfirmation
Ich möchte nun die zu Konfirmierenden paarweise nach vorne rufen:
Ronja Balck und Emely Sievers

Ronja, dein Konfirmationsspruch findet sich im Lukasevangelium 16,10: „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.“
Gottes Stärke zeigt sich in besonderer Weise, wenn wir schwach sind. So helfe dir Gott in allen Herausforderungen des Lebens, ihm und den Menschen um dich her treu und verlässlich zu sein. So segne und führe dich Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Emely, dein Konfirmationsspruch steht in Sprüche 2,10-11: „Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein. Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten.“
Am Anfang der Weisheit steht das Vertrauen in Gottes Güte und Weitblick. Durch ihn erschließt sich der Urgrund und Sinn des Lebens. Lass dich davon leiten, und deine Seele wird sich füllen mit Gutem!  So segne und erfülle dich Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Annemarie Fischer und Emma Maeckel

Annemarie, dein Konfirmationsspruch ist aus 1. Petrusbrief 5,7: „All eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“
Gott lässt dich nicht im Stich. Er wird dich dein Leben lang begleiten. Darum habe keine Angst, er kennt dich und deine Sorgen. So segne und erfülle dich Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Emma, dein Konfirmationsspruch aus Apostelgeschichte 5,29: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
Halte dich an Gott, und er wird dir den Rücken stärken, wenn du ihn wirklich brauchst. Er bewahre dich vor schlimmen Dingen und helfe dir in der Not! So segne und erhalte dich Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Leon Berg-Rösner und Leni Hofferberth

Leon, dein Konfirmationsspruch steht in Sprüche 29,25: „Wer sich auf Gott verlässt, wird beschützt.“
Deine Seele möge in Gottes Frieden ruhen. Er gebe dir Halt und Geborgenheit, und auch wenn es schwer wird, ist er nicht fern von dir. So segne und trage dich Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Leni, dein Konfirmationsspruch ist aus Lukasevangelium 11,28: „Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren.“
Gott erhalte dir den Glauben an seine frohmachende Botschaft in Jesus. Lass dich davon nicht abbringen, so wirst du stark werden in der Wahrheit Gottes, die dir auf deinem Lebensweg leuchten wird. So segne und erleuchte dich Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist!

Anrede an die Konfirmierten und an die Gemeinde

Liedvortrag (Posaunenchor)

Abendmahlsliturgie
Der Herr sei mit euch
Gem.: und mit deinem Geiste
Erhebet eure Herzen
Gem.: Wir erheben sie zum Herren
Lasset uns Dank sagen dem Herrn, unserm Gott
Gem.: Das ist würdig und recht

Sanctus: …und bekennen ohne Ende
Gem.: Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre voll. Hosianna in der Höhe. Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herren. Hosianna in der Höhe.

Vaterunser

Einsetzungsworte: …das die Sünden der Welt trägt
Gem.: Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser! (2x)
Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, gib uns deinen Frieden!

Austeilung mit Einladung, Friedensgruß und Wort nach der Austeilung

Segen

Auszug der Konfirmierten mit Pfarrer Stock