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Taufe

Sie möchten Ihr Kind taufen lassen oder selbst getauft werden?

Das ist schön!

Sie freuen sich über die Geburt Ihres Kindes. Das ist gut so!

Durch die Geburt eines Kindes kann bei Eltern die Frage aufbrechen, was sie ihrem Kind auf seinen Lebensweg mitgeben wollen. So wie Eltern ihrem Kind selbstverständlich ihre eigenen Werte und Überzeugungen mitgeben, so prägen sie es auch mit ihrem Glauben, ihrem Gottvertrauen.

Daher bietet unsere Kirche die Kindertaufe an.

Um möglicherweise ein paar Ihrer Fragen vorweg zu beantworten, beachten Sie bitte die nun folgenden Punkte:

Was ist eigentlich die Taufe?

Die Taufe ist "Sakrament", d.h. eine zeichenhafte Handlung, die Jesus eingesetzt hat, um durch sie die Zugehörigkeit zu Gottes Wirklichkeit zu betonen. Das Übergießen des Täuflings mit Wasser und das Kreuzzeichen dazu symbolisieren, dass der Täufling kraft der Liebe Gottes, die in dem sterbenden und auferstandenen Jesus letztgültig geworden ist, in Gottes unsichtbare Welt hineingenommen und dadurch heil wird.

Die Taufe und insbesondere die Kindertaufe machen deutlich, dass uns Gottes Liebe vorbehaltlos gilt, bevor wir irgendetwas dazu beitragen können, außer dass wir uns dieser Wahrheit öffnen und anfangen, Gott zu vertrauen.

In der Evangelischen Kirchengemeinde Braubach führt der Ortspfarrer normalerweise die Taufhandlung durch. Mit der Taufe ist der Getaufte Teil der evangelischen Kirche geworden, in der Regel vor Ort oder aber in der Kirchengemeinde, wo die Eltern ihren Wohnsitz haben. Der Gottesdienst mit Taufe findet an einem der monatlich angebotenen Taufsonntage innerhalb des Gemeindegottesdienstes statt.

Wann kann die Taufe stattfinden?

In der Regel findet die Taufe im Gemeindegottesdienst statt, eine Extraveranstaltung ist nicht vorgesehen. Bitte frühzeitig mit dem Pfarrer Kontakt aufnehmen, um Formalien abzuklären und vor der Taufe ein Taufgespräch zu führen.

Wie läuft so eine Taufe ab?

Die Taufe wird meist eingangs des Gottesdienstes gefeiert und ersetzt die Eingangsliturgie. Bei mehreren Taufen (maximal drei pro Gottesdienst) kann der Gottesdienst das Thema „Taufe“ als Schwerpunkt haben. Nach der Begrüßung, Psalm und Gebet werden der Taufbefehl von Jesus und eventuell weitere biblische Hintergründe zur Taufe erzählt und der Taufspruch ausgelegt. Eltern und Paten werden stellvertretend für das Kind nach ihrer Begleitung im Glauben befragt. Ebenso wird die Gemeinde befragt, ob sie das Kind in die Gemeinschaft aufnehmen möchte. Nach dem Apostolischen Glaubensbekenntnis folgt der eigentliche Taufakt. Das Kind wird am Taufbecken auf den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) getauft, gesegnet und die Eltern und Paten werden für ihre Aufgabe gesegnet. Wenn es gewünscht wird, wird noch eine Taufkerze an der Osterkerze entzündet.

Selbstverständlich können Taufeltern, Taufpaten/-patinnen oder Angehörige bei der Gestaltung der Taufe mitwirken. Diese Ideen werden zuvor im Taufgespräch mit dem Pfarrer abgesprochen.

Welche Unterlagen brauchen wir zum Taufgespräch?

Falls die Taufeltern zu unserer Gemeinde gehören, brauchen diese außer der Geburtsurkunde des Täuflings keine weiteren offiziellen Unterlagen.

Falls diese ihren ersten Wohnsitz woanders haben, aber eine Verbundenheit zur Braubacher Gemeinde besteht, muss zunächst beim zuständigen Pfarramt der Wohnsitzkirchengemeinde eine Erlaubnis („Dimissoriale“) eingeholt werden. Das dient dazu, dass diese informiert und der Täufling nachher als Kirchenmitglied vor Ort weiter geführt werden kann.
Sollten ein Elternteil oder gar beide nicht der evangelischen Kirche angehören, so besteht dennoch die Möglichkeit für eine evangelische Taufe. Jedoch sollten Hintergründe und die bewusste Begleitung des Getauften zum Gemeindeleben hin plausibel gemacht werden können. Ferner muss in diesem Fall mindestens ein Pate der evangelischen Kirche angehören.
In der Vorbereitung auf das Taufgespräch kann ein eigener, biblischer Taufspruch ausgesucht werden (im Internet unter „Taufsprüche“ oder selbst in der Bibel suchen).

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